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Hybride Fertigungssysteme und Additive Produktionstechnologien
DMG MORI präsentiert auf der Formnext 2026 Maschinen für das selektive Laserschmelzen und Laserauftragschweißen zur Optimierung industrieller Prozessketten.
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DMG MORI präsentiert auf der Formnext, die vom 17. bis 20. November 2026 in Frankfurt stattfindet, hybride Fertigungsanlagen und additive Produktionsverfahren. Die in Halle 12 an Stand D139 vorgestellten Technologien zielen auf die Optimierung von Reparatur-, Beschichtungs- und Fertigungsprozessen in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik sowie Halbleiterindustrie ab.
Kerntechnologie und Systemarchitektur
Im Zentrum der technologischen Präsentation stehen die LASERTEC 65 DED hybrid der zweiten Generation sowie die LASERTEC 30 SLM der dritten Generation. Die Systemarchitektur der DED-Hybridmaschine integriert bis zu sechs Prozesse in einem Arbeitsraum, darunter Laserauftragschweißen mittels Pulverdüse, 5-Achs-Simultanfräsen, Drehen, Schleifen, laserbasiertes Vorheizen und die optische Erfassung durch den scan3D-Sensor. Das SLM-Pulverbettverfahren nutzt ein thermosymmetrisches Maschinenkonzept und bis zu vier überlappende Laser, ergänzt durch einen wechselbaren Baucontainer mit einem Bauraum von 325 mal 325 mal 400 Millimetern. Diese Hardwarekomponenten fungieren als durchgängige Fertigungslösungen, um komplexe Geometrien aufzubauen und den Materialauftrag sowie die subtraktive Nachbearbeitung ohne Umspannen zu realisieren.
Bereitstellung oder Implementierung
Die Implementierung dieser additiven und hybriden Maschinen erfordert die Integration in bestehende industrielle Fertigungsketten. Die Bereitstellung wird durch die Beratungseinheit ADDITIVE INTELLIGENCE begleitet, welche die konstruktive Auslegung sowie den Produktionsanlauf auf Basis von Erfahrungen aus der eigenen Komponentenfertigung unterstützt. Während der Messe evaluieren Spezialisten die spezifischen Anforderungen an die Überwachung von Prozessparametern durch Sensoren und Kameras. Der Einsatz der Multi-Jet-Düse und der geschlossene Pulverkreislauf werden direkt in die Anlagenarchitektur implementiert, um einen prozesssicheren Ablauf beim Materialaufbau zu gewährleisten.
Industrielle Anwendungen
Die vorgestellten Fertigungslösungen richten sich an die industrielle Serienfertigung, Aerospace, Medical und Semiconductor. Konkrete technische Anwendungsfälle umfassen die wirtschaftliche Reparatur stark beanspruchter Verschleißteile sowie die Beschichtung von Werkstücken mit harten Materialien in einer einzigen Aufspannung. Die Nutzung des scan3D-Sensors ermöglicht den automatisierten Abgleich mit Solldatensätzen zur präzisen Identifikation von Schadstellen. Die Bereitstellung dieser kombinierten additiven und subtraktiven Verfahren sichert eine hohe Maßhaltigkeit, minimiert das Risiko von Spannungsrissen beim Materialauftrag und verbessert die Reproduzierbarkeit qualitätskritischer Bauteile.

Operative Auswirkungen und Leistungskennzahlen
Die Integration der hybriden Prozesse reduziert Durchlaufzeiten im Vergleich zu konventionellen Fertigungsketten signifikant und senkt die Werkstückkosten bei der LASERTEC 65 DED hybrid um 47 Prozent. Die Steigerung der Aufbaurate um 35 Prozent und die Vergrößerung des Arbeitsraums für Werkstücke bis zu 840 Millimeter Durchmesser maximieren die Produktivität der Anlage. Bei der LASERTEC 30 SLM senkt der wechselbare Baucontainer die Rüstzeiten für Folgeaufträge, während das geschlossene Handlingkonzept den Inertgasverbrauch reduziert, wodurch Anlagenbetreiber eine höhere Verfügbarkeit und Prozessstabilität in der industriellen Fertigung erreichen.
Redigiert von Maria Brueva, Redakteurin bei Induportals – adaptiert durch KI.
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