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Integration direkter Datenverarbeitung in der industriellen Zerspanung
Okuma Europe implementiert softwarebasierte Steuerungslösungen zur direkten Verarbeitung von CAD-Daten für die industrielle Automatisierung.
www.okuma.eu

Okuma Europe kooperiert mit industriellen Fertigungsunternehmen zur Implementierung einer direkten 3D-Programmierung auf Werkzeugmaschinensteuerungen. Die technische Lösung optimiert die digitale Infrastruktur in der spanabhebenden Bearbeitung durch automatisierte und standardisierte Arbeitsabläufe.
Herausforderungen im Betrieb und Zusammenarbeit
Die zerspanende Industrie muss komplexe Bearbeitungsprozesse bei hoher Variantenvielfalt und kleinen Losgrößen effizient strukturieren. Um die Prozesssicherheit zu erhöhen und die Abhängigkeit von spezialisiertem Programmierpersonal zu reduzieren, entwickelt Okuma Europe Steuerungssysteme für den direkten Einsatz in der Fertigungsumgebung. Durch die Zusammenarbeit zwischen dem Maschinenhersteller und den Anlagenbetreibern wird die Programmierung direkt an die Maschine verlagert, was die konventionellen Schnittstellen zwischen der Konstruktion und der maschinellen Fertigung minimiert.
Technische Lösung und Verantwortlichkeiten
Okuma Europe integriert die Anwendungssoftware für die 3D-Programmierung direkt in die Architektur der OSP-Maschinensteuerung. Das System importiert und verarbeitet 3D-Modelle im standardisierten STEP-Dateiformat und identifiziert automatisch die relevanten geometrischen Merkmale der Bauteile. Die Software verknüpft die Geometriedaten, wählt die erforderlichen Zerspanungswerkzeuge aus und berechnet passende Bearbeitungsstrategien. Die Systemarchitektur umfasst zudem eine automatisierte Kollisionsüberprüfung, die eine Simulation der Prozesse direkt an der Maschinenkonsole ermöglicht, bevor die Operatoren das Programm für den Betrieb freigeben.
Bereitstellung und Implementierung
Die Bereitstellung des Systems ist ab April 2027 für vertikale Bearbeitungszentren geplant, wobei eine spätere funktionale Erweiterung auf zusätzliche Maschinentypen vorgesehen ist. Die technologische Integration und die Steuerungsabläufe werden auf der Fachmesse AMB in Stuttgart, die vom 15. bis 19. September 2026 auf dem Messegelände in Halle 10 an Stand E71 stattfindet, für Fachanwender präsentiert. Nach der Implementierung fügt sich die Steuerungslösung in durchgängige Arbeitsabläufe innerhalb der maschinellen Infrastruktur ein.
Anwendungen und Anwendungsfälle
Das System wird in der Bauteilfertigung eingesetzt, die unter anderem die Bearbeitung von Planflächen, Taschen und Bohrungen sowie die Herstellung von Nuten und Kanten umfasst. Durch die visuelle Hervorhebung bearbeitbarer Geometriebereiche auf dem Bildschirm der Steuerung wird die Programmierung in der Produktionsebene auch für weniger routinierte Anwender zugänglich. Die Technologie stellt dabei selbstständig die technischen Beziehungen zwischen Bauteilgeometrie, Bearbeitungsstrategie und Systemverifikation her.
Ergebnisse oder erwartete Auswirkungen
Die Reduzierung manueller Dateneingaben senkt das Fehlerrisiko und stabilisiert die Prozessqualität in der Zerspanung. Alle durchgeführten Programmierungen und Bearbeitungsschritte sind exakt replizierbar, was eine konsistente Bauteilqualität über verschiedene Produktionszyklen hinweg gewährleistet. Die Systemintegration verkürzt die Rüst- und Programmierzeiten direkt an der Anlage, wodurch Betreiber ihre Maschinenverfügbarkeit steigern und ihr Auftragspotenzial insbesondere bei stark variierenden Produktionsanforderungen effizienter ausschöpfen können.
Bearbeitet von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
www.okuma.eu
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