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Standardisierte 4-Achsen-Horizontalbearbeitung für hochpräzise Industriekomponenten

Okuma hat das GENOS M4000H-e eingeführt, um eine hochpräzise Horizontalbearbeitung durch eine standardisierte Plattform zu ermöglichen, die für die skalierbare Produktion innerhalb des automobilen Datenökosystems konzipiert ist.

  www.okuma.eu
Standardisierte 4-Achsen-Horizontalbearbeitung für hochpräzise Industriekomponenten

Das GENOS M4000H-e ist ein horizontales 4-Achsen-Bearbeitungszentrum (HMC), das für Hochgeschwindigkeits-Fräs- und Bohranwendungen in der Automobilindustrie sowie im Land- und Baumaschinensektor entwickelt wurde. Durch die Integration von thermischer Kompensationstechnologie mit einer drehmomentstarken Spindel bietet die Maschine eine stabile Plattform für die kontinuierliche Schwerlastbearbeitung verschiedener Legierungstypen.

Strukturelle Steifigkeit und thermische Stabilität
Das mechanische Fundament der Maschine bildet ein Gusseisenbett, um die Vibrationsdämpfung bei Hochgeschwindigkeitsoperationen zu maximieren. Um die Maßhaltigkeit über längere Arbeitszyklen hinweg aufrechtzuerhalten, nutzt das System das Thermo-Friendly Concept. Dieser Mechanismus setzt integrierte Sensoren und Softwarealgorithmen ein, um Temperaturschwankungen auszugleichen. Dies gewährleistet konsistente NC-Bearbeitungstoleranzen trotz Änderungen der Umgebungstemperatur oder interner Reibungswärme.

Kinematik und Bearbeitungsraum
Die Maschine verfügt über einen 400 x 400 mm großen Tisch mit X/Y/Z-Verfahrwegen von 560/560/625 mm. Diese Konfiguration ermöglicht die Bearbeitung von Werkstücken mit einem Durchmesser von bis zu 600 mm und einer Höhe von 900 mm. Die Integration einer leistungsstarken B-Achse erlaubt die Vier-Seiten-Bearbeitung in einer einzigen Aufspannung, was die Fehlerquote durch manuelles Umspannen reduziert. Die Eilganggeschwindigkeiten erreichen 60 m/min, während die Spindel eine maximale Drehzahl von 15.000 min⁻¹ und ein Drehmoment von 199 Nm liefert, was sowohl die Hochgeschwindigkeits-Schlichtbearbeitung als auch ein hohes Zeitspanvolumen ermöglicht.

Automatisierung und Integration in die digitale Lieferkette
Zur Optimierung des Durchsatzes innerhalb einer modernen digitalen Lieferkette umfasst das System ein Kettenmagazin mit 64 Werkzeugen und einen Zwei-Stationen-Palettenwechsler (2APC). Diese Merkmale minimieren unproduktive Nebenzeiten, indem sie paralleles Rüsten und schnelle Werkzeugwechsel ermöglichen. Die technischen Benchmarks für den Werkzeugwechsel liegen bei einer Werkzeug-zu-Werkzeug-Zeit von 1,0 Sekunden und einer Span-zu-Span-Zeit von 2,6 Sekunden.

Die Betriebszuverlässigkeit wird durch ein Spänemanagementsystem unterstützt, das eine großvolumige Spülung und eine Kühlmittelzufuhr durch die Spindel nutzt, um thermische Belastungen und Werkzeugverschleiß zu verhindern. Die OSP-Steuerung bietet den computergestützten Rahmen, der für die Rationalisierung von Rüstvorgängen und die Verwaltung komplexer Werkzeugwege erforderlich ist.

Vergleichende technische Positionierung
Basierend auf der Architektur der MB-H-Serie fungiert das GENOS M4000H-e als standardisierte Alternative zu hochgradig kundenspezifisch angepassten Horizontalzentren. Während die thermische Stabilität und der steife Guss der Premium-Serie beibehalten werden, konzentriert sich das Modell auf wesentliche 4-Achsen-Funktionalitäten, um die Einstiegshürde für Zulieferer in der Automobil- und Schwermaschinenindustrie zu senken. Im Vergleich zu vertikalen Bearbeitungszentren mit ähnlichen Verfahrwegen bietet diese horizontale Konfiguration eine überlegene Späneabfuhr und palettenbasierte Automatisierungsmöglichkeiten, die für volumenstarke, mannarme Produktionszyklen entscheidend sind.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.

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