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Walter erweitert die Fräser-Familie Xtra·tec XT M5130
Walter erweitert die Fräser-Familie Xtra·tec XT M5130 um neue Werkzeugkörper für die wirtschaftliche Bearbeitung großer ebener Flächen.
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Walter hat seine etablierte Fräserserie Xtra·tec XT M5130 um neue, größere Fräserkörper erweitert. Diese Werkzeuge sind für das hocheffiziente Plan- und Eckfräsen großer Flächen mit geringen Schnitttiefen in verschiedenen industriellen Fertigungssektoren konzipiert.
Herausforderungen bei der Großflächenbearbeitung
Industrielle Anwendungen erfordern zunehmend die effiziente und produktive Bearbeitung großer ebener Flächen oder abgestufter Strukturen mit geringen Bearbeitungsaufmaßen. Um diese Ergebnisse effizient zu erzielen, sind große Werkzeugdurchmesser in Kombination mit einer hohen Zähnezahl erforderlich, um das Zeitspanvolumen zu maximieren und die Gesamtzykluszeiten in der Fertigung zu reduzieren, ohne übermäßigen Werkzeugverschleiß oder Maschinenvibrationen zu verursachen.
Erweiterte Werkzeugdurchmesser und Wendeschneidplatten-Architektur
Um diesen Produktionsanforderungen gerecht zu werden, hat Walter den verfügbaren Durchmesserbereich der Xtra·tec XT-Familie erweitert. Unter Verwendung vorhandener Wendeschneidplattengrößen, die für Schnitttiefen unter 16 mm ausgelegt sind, umfassen die neu verfügbaren Fräserdurchmesser 100, 125 und 160 mm, wodurch die bisherige Grenze von 80 mm überschritten wird. Darüber hinaus erweitern spezielle Kassettenwerkzeuge diese maximale Reichweite auf bis zu 315 mm Durchmesser. Durch die Integration kleinerer Wendeschneidplatten ermöglicht die Konstruktion eine höhere Zähnezahl pro Durchmesser, was sich direkt in einem schnelleren Materialabtrag auf großen Oberflächen und geringeren Gesamtbearbeitungszeiten niederschlägt.
Strukturelle Stabilität und Prozesssicherheit
Die neuen Varianten behalten die bewährten konstruktiven Merkmale der breiteren Xtra·tec XT-Fräserreihe bei. Die mechanische Stabilität wird durch eine 12-prozentige Vergrößerung des Querschnitts der Wendeschneidplatte um das zentrale Befestigungsloch herum erreicht. Zusätzlich wurde die Anlagefläche der Wendeschneidplatte um 34 Prozent vergrößert und der Zahnrücken um 40 Prozent verstärkt. Diese architektonischen Verbesserungen gewährleisten eine hohe Prozesssicherheit und Stabilität bei aggressiven Zerspanungsprozessen. Der Einsatz kleinerer Wendeschneidplatten verkürzt nicht nur die Bearbeitungszeit, sondern senkt auch die mit den Schneidstoffen verbundenen Betriebskosten.
Materialvielfalt und Anwendungsbereich
Die M5130-Fräser unterstützen eine breite Palette von Wendeschneidplatten, darunter polykristalline Diamantvarianten (PKD), die speziell für die Aluminiumbearbeitung entwickelt wurden, sowie WaveCut-Geometrien, die für ISO-S-Materialien optimiert sind. Diese operative Vielseitigkeit ermöglicht es den Werkzeugen, Plan- und Eckfräsen, Taschenfräsen, Eintauchen (Ramping) und Zirkularfräsen auszuführen. Das komplette Zerspanungssystem ist für die Bearbeitung von Materialien aller ISO-Gruppen zugelassen, einschließlich der Klassifizierungen P, K, M, N und S.
Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarking, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren
Im industriellen Markt für die Metallzerspanung konkurriert die Serie Walter Xtra·tec XT M5130 direkt mit Hochvorschub- und Eckfräsplattformen wie dem Sandvik Coromant CoroMill 390 und der Kennametal Dodeka-Serie. Während herkömmliche Planfräser mit großem Durchmesser für das schwere Schruppen oft auf massive Wendeschneidplatten angewiesen sind, nutzt die M5130-Plattform ein Design mit enger Teilung und kleineren Wendeschneidplatten, um die Anzahl der effektiven Schneidkanten pro Umdrehung zu maximieren. Diese architektonische Entscheidung zielt speziell auf Anwendungen ab, die einen schnellen Materialabtrag auf großen ebenen Flächen anstelle des Schruppens tiefer Kavitäten erfordern. Dies ermöglicht es den Herstellern, im Vergleich zu herkömmlichen Hochleistungsfräsern höhere Tischvorschübe und niedrigere Kosten pro Schneidkante zu erzielen.
Editiert von Maria Brueva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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