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Beckhoff auf der AMB 2026

Beckhoff stellt Maschinenbauern vom 15. bis 19.September in Stuttgart modulare Software- und Steuerungsarchitekturen zur Verfügung, um komplexe Metallbearbeitung, additive Fertigung und Prozesssimulation zu rationalisieren.

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Beckhoff auf der AMB 2026

Beckhoff präsentiert vom 15. bis 19. September 2026 auf der AMB in Stuttgart einen integrierten Ansatz für die industrielle Automatisierung im Werkzeugmaschinenbau. Die technische Architektur konsolidiert speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS), numerische Steuerungen (CNC), Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMI) und Motion Control in einer einheitlichen Softwareumgebung.

Systemarchitektur und Integration
Moderne Bearbeitungsprozesse erfordern eine hochpräzise Synchronisation zwischen Achsbewegungen, Werkzeugkorrekturen und Bedienerinteraktion. Um getrennte Steuerungseinheiten zu ersetzen, basiert das System auf einem gemeinsamen Softwarekern. Maschinenbauer implementieren standardisierte Steuerungsfunktionen und passen Bewegungsprofile über vorkonfigurierte Zyklusbibliotheken an.

Die Mensch-Maschine-Schnittstelle verknüpft Echtzeit-CNC-Daten und SPS-Register über ein einheitliches Datenmodell. Diese Datenaggregationsschicht aktualisiert Achsanzeigen, Overrides, Tippbetrieb-Parameter und Nullpunkttabellen ohne separate Middleware. Zur Prozessabsicherung führt ein integrierter Simulationsserver eine 3D-Werkzeugbahnprüfung wahlweise synchron zur realen Bearbeitung oder im Schnellvorlauf durch, wobei Rohteilparameter und aktive Werkzeugdaten direkt aus dem NC-Programm übernommen werden.

Spezialisierte Kinematik und modulare Technologiepakete
Zur Unterstützung moderner Fertigungsverfahren decken spezialisierte Steuerungspakete spezifische Anforderungen ab:
  • Zweikanal-Bearbeitung: Unabhängige Programmierung und Interpolation zweier Werkzeugbahnen erfolgen innerhalb eines einzelnen CNC-Kanals einschließlich dedizierter Werkzeugradiuskorrektur.
  • Pfadanpassung zur Laufzeit: Online-Adaptionsmodule passen Vorschübe, Werkzeugkorrekturen und aktive Interpolationspfade während der Ausführung über integrierte Softwarekomponenten an.
  • Additive Fertigung: Das System analysiert vorausschauend zukünftige Konturgeometrien und synchronisiert Bewegungsvorschübe mit externen Prozessgrößen wie Laserleistung und Pulverzufuhr.
  • Funkenerosive Bearbeitung: Dedizierte Schnittstellen steuern spezifische Abtragsparameter und Spaltregelungen.
Virtualisierung und modularer Einsatz
Die Steuerungsumgebung unterstützt die Ausführung in containerisierten Software-Instanzen unter echtzeitfähigen Linux-Betriebssystemen. Dies ermöglicht es Erstausrüstern, Hardwareschichten von der Steuerungslogik zu entkoppeln und skalierbare virtualisierte Steuerungen auf unterschiedlichen Rechenplattformen zu betreiben. Der physische Platzbedarf von Maschinen wird durch den Einsatz dezentraler, schaltschrankloser I/O-Module sowie planarer Motorsysteme für berührungslosen, multidirektionalen Transport weiter reduziert.

Der Einsatz eines einheitlichen PC-basierten Software-Stacks eliminiert Schnittstellenlatenzen zwischen separaten Hardware-Controllern, standardisiert das Engineering über verschiedene Metallbearbeitungsanwendungen hinweg und gewährleistet eine deterministische Ausführung sowohl für konventionelle subtraktive als auch für additive Industrieprozesse.

Redaktionell bearbeitet von Evgeny Churilov, Induportals Media – Angepasst durch KI.

www.beckhoff.com

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