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Modulares Werkzeugsystem für Präzisionsbearbeitung
Tungaloy erweitert die TungMeister-Serie um neue zylindrische Rohlinge für Wechselkopfwerkzeuge zur flexibleren Bearbeitung und Senkung der Werkzeugkosten.
tungaloy.com

Die Tungaloy Corporation hat ihre TungMeister-Serie um neue zylindrische Rohlinge für Wechselkopfwerkzeuge erweitert. Die neuen Varianten sollen die Flexibilität bei der Konstruktion von Sonderwerkzeugen verbessern, Werkzeugkosten senken und die Standzeit bei Präzisionsbearbeitungen verlängern.
Die Entwicklung richtet sich an Branchen wie Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie, Präzisionstechnik und industrielle Komponentenfertigung, in denen Tiefbearbeitung und Anwendungen mit langen Auskraglängen üblich sind. Die Lösung entspricht dem wachsenden Einsatz modularer Werkzeugsysteme zur Steigerung der Fertigungseffizienz und zur Reduzierung des Hartmetallverbrauchs.
Erweiterte Palette zylindrischer Rohlinge für Sonderbearbeitungen
TungMeister ist ein Wechselkopf-Frässystem, das hohe Bearbeitungspräzision bei gleichzeitig reduzierten Rüst- und Werkzeugwechselzeiten ermöglichen soll. Die Plattform umfasst mehr als 45 Kopfgeometrien und unterstützt Werkzeugdurchmesser von 5 mm bis 32 mm.
Die aktuelle Erweiterung ergänzt das Programm um zylindrische Rohlinge mit Durchmessern von 6 mm bis 20 mm. Dadurch können Sonderwerkzeuge für ein breiteres Spektrum an Bearbeitungsanwendungen mit kleinen und mittleren Werkstückdurchmessern entwickelt werden.
Nach Angaben von Tungaloy ermöglicht die erweiterte Produktpalette die Entwicklung kundenspezifischer Schneidgeometrien bei gleichzeitig stabiler Zerspanungsleistung. Dadurch lassen sich spezielle Bearbeitungsaufgaben realisieren, ohne vollständig auf Sonder-Vollhartmetallfräser angewiesen zu sein.
Kostensenkung und Unterstützung für Langauskragungsbearbeitung
Ein wesentliches Ziel der neuen Rohlinge besteht darin, die Kosten für Sonderwerkzeuge aus Vollhartmetall zu reduzieren. Nur der Schneidkopf benötigt eine spezielle Geometrie, während der Schaftbereich mit Standardkomponenten ausgeführt werden kann.
Die Verwendung standardisierter Schäfte verkürzt zudem die Produktionszeiten und ermöglicht die Auswahl geeigneter Auskraglängen für Tieflochbearbeitungen und Langreichweitenanwendungen.
Konventionelle Vollhartmetallfräser sind häufig durch die verfügbare Hartmetalllänge begrenzt, was ihre Eignung für tiefe Kavitäten oder schwer zugängliche Bearbeitungsbereiche einschränkt. Die modulare TungMeister-Struktur begegnet dieser Einschränkung durch die flexible Kombination verschiedener Standardschäfte entsprechend den Bearbeitungsanforderungen.
Wechselkopfstruktur reduziert Rüstzeiten
Das TungMeister-System nutzt eine Wechselkopfstruktur, die Stillstandszeiten beim Werkzeugwechsel minimieren soll. Sobald die Schneide verschlissen ist, muss nur der Kopf ersetzt werden und nicht das gesamte Werkzeug.
Dadurch werden Rüstzeiten reduziert und die Maschinenverfügbarkeit in automatisierten Fertigungsumgebungen erhöht. Gleichzeitig vereinfacht das System Wartungsprozesse und das Management von Werkzeugbeständen.
In Produktionsumgebungen mit hohen Stückzahlen ist die Verkürzung von Werkzeugwechselzeiten ein wichtiger Faktor zur Aufrechterhaltung der Produktivität und zur Minimierung von Fertigungsunterbrechungen. Wechselkopf-Werkzeugsysteme werden deshalb zunehmend in digitale Fertigungs- und flexible Bearbeitungsstrategien integriert.
Zusätzlicher Kontext: Technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleich
Wechselkopf-Frässysteme werden im CNC-Bereich широко eingesetzt, um die Werkzeugflexibilität zu erhöhen und die Gesamtkosten der Werkzeuge zu senken. Vergleichbare Systeme sind unter anderem Coromant Capto von Sandvik Coromant, die Multi-Master-Plattform von ISCAR sowie modulare Werkzeuglösungen von Seco.
Zu den wichtigsten Vergleichskriterien zählen die Steifigkeit der Verbindung, Wiederholgenauigkeit, verfügbare Durchmesserbereiche, Eignung für Tiefbearbeitungen sowie die Zeit für den Werkzeugwechsel.
Die TungMeister-Plattform unterstützt Schneiddurchmesser von 5 mm bis 32 mm und umfasst mehr als 45 austauschbare Kopfgeometrien. Damit positioniert sich das System für flexible Fräsanwendungen, die eine schnelle Anpassung der Werkzeuge erfordern. Vergleichbare Systeme konzentrieren sich ebenfalls auf modulare Schnittstellen zur Reduzierung des Einsatzes von Sonder-Vollhartmetallwerkzeugen und zur Verbesserung der Wartungseffizienz.
Die steigenden Kosten für Hartmetallmaterialien beschleunigen weiterhin die Einführung modularer Werkzeugarchitekturen, insbesondere in Branchen mit hohem Bedarf an Sonderwerkzeugen oder Bearbeitungen mit langen Auskraglängen.
Bearbeitet von Sucithra Mani, Induportals-Redakteurin – mit Unterstützung von KI adaptiert.
www.tungaloy.com
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