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Ultraschall-Entgratungssystem für chirurgische Sägeblätter
Aesculap automatisiert die Entgratung chirurgischer Sägeblätter mit Ultraschalltechnologie von ultraTEC, um eine berührungslose Bearbeitung und höhere Fertigungseffizienz zu erzielen.
www.vollmer-group.com

Die Aesculap AG hat den Entgratungsprozess für ihre Rapid Action Sägeblätter von manueller Arbeit auf ein automatisiertes, berührungsloses System umgestellt, das von der ultraTEC innovation GmbH (Teil der Vollmer Gruppe) entwickelt wurde. Diese technische Lösung nutzt Ultraschallenergie, um Mikrograte von Edelstahlkomponenten zu entfernen, wodurch Präzision auf chirurgischem Niveau und eine hohe Betriebssicherheit gewährleistet werden.
Technische Mechanismen der Ultraschallschwingung und Entgratung
Der Entgratungsprozess erfolgt in einem Prozesswasserbecken, in dem die Sägeblätter hochfrequenter Ultraschallenergie ausgesetzt werden, die von einer Sonotrode erzeugt wird. Angeregt durch einen Generator schwingt die Sonotrode mit einer Frequenz von 20.000 Hz (20 kHz) und einer Amplitude von 0,1 mm. Diese hochfrequenten Schwingungen versetzen die Grate und Fasern auf dem hochwertigen Edelstahlblatt in schnelle Bewegungen, bis sie eine mechanische Ermüdung erreichen und abbrechen.
Dieses berührungslose Verfahren ist für die medizinische Fertigung besonders vorteilhaft, da es die Integrität der scharfen Schneidkanten bewahrt und gleichzeitig sicherstellt, dass die Entfernung von unerwünschtem Material zuverlässig und sauber erfolgt.
Automatisierung und Integration in die digitale Lieferkette
Die Umstellung auf das ultraTEC A25 S System ermöglicht es Aesculap, sich von der arbeitsintensiven manuellen Entgratung zu lösen, für die zuvor bis zu sechs Mitarbeiter mit Nylonbürsten und Schabern erforderlich waren. Der neue automatisierte Arbeitsablauf ist in eine nahtlose Produktionskette integriert:
- Werkstück-Handling: Die Sägeblätter werden in einem speziellen Träger transportiert, der bis zu 180 Teile aufnimmt.
- Pneumatisches Greifersystem: Ein Greifer transferiert die Blätter autonom und ohne manuellen Eingriff in das Prozessbecken.
- Multi-Sonotroden-Bearbeitung: Bis zu drei Sonotroden ermöglichen die Bearbeitung verschiedener Sägeblatt-Typen (Längen von 40 mm bis 60 mm) in einem einzigen Aufspannvorgang.
- Durchsatzoptimierung: Der komplette Bearbeitungszyklus für ein Rapid Action Sägeblatt wurde auf 60 Sekunden reduziert, was mannarme Schichtbetriebe ermöglicht und die Gesamtkapazität der Anlage erhöht.

Auswirkungen auf Qualitätssicherung und Validierung
Aesculap fertigt chirurgische Instrumente bis in den Mikrometerbereich, einschließlich filigraner Werkzeuge für Mikronadeln mit Durchmessern von etwa 70 Mikrometern. Die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Qualität über ein Portfolio von 28.000 Produkten erfordert hochgradig wiederholbare Prozesse.
Die Implementierung des A25 S Systems erleichtert die geplante Validierung des Entgratungsprozesses, was es dem Unternehmen perspektivisch ermöglichen wird, eine seiner zwei 100-Prozent-Prüfungsstufen einzusparen. Diese Optimierung reduziert den Aufwand innerhalb des Daten-Ökosystems der Qualitätskontrolle, während die strengen Sicherheitsstandards für Einweg-Medizinprodukte bei Knochen- und Gewebeschnitten beibehalten werden.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarks, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Die Ultraschall-Entgratung gilt als überlegene Alternative zur thermischen Entgratung (TEM) oder elektrochemischen Entgratung (ECM) für empfindliche medizinische Instrumente. Während TEM unerwünschte Wärmeeinflusszonen (WEZ) verursachen kann, welche die Härte der Edelstahl-Schneidkante verändern, bleibt der Ultraschallprozess "kalt" und bewahrt die metallurgischen Eigenschaften der Aesculap-Klingen.
Technisch gesehen ist die von der A25 S genutzte Frequenz von 20 kHz so optimiert, dass Kavitationserosion auf der Primäroberfläche verhindert wird, während die Energie auf die dünneren Querschnitte der Grate konzentriert wird. Im Hinblick auf die digitale Lieferkette bietet die Fähigkeit des ultraTEC-Systems, verschiedene Klingengeometrien (Längen von 25–90 mm und Breiten von 5–30 mm) innerhalb einer einzigen softwaregesteuerten Umgebung zu handhaben, einen signifikanten Flexibilitäts-Vorteil gegenüber dem Gleitschleifen, dem es oft an der für mikrometergenaue medizinische Komponenten erforderlichen Präzision mangelt.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
Aesculap fertigt chirurgische Instrumente bis in den Mikrometerbereich, einschließlich filigraner Werkzeuge für Mikronadeln mit Durchmessern von etwa 70 Mikrometern. Die Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Qualität über ein Portfolio von 28.000 Produkten erfordert hochgradig wiederholbare Prozesse.
Die Implementierung des A25 S Systems erleichtert die geplante Validierung des Entgratungsprozesses, was es dem Unternehmen perspektivisch ermöglichen wird, eine seiner zwei 100-Prozent-Prüfungsstufen einzusparen. Diese Optimierung reduziert den Aufwand innerhalb des Daten-Ökosystems der Qualitätskontrolle, während die strengen Sicherheitsstandards für Einweg-Medizinprodukte bei Knochen- und Gewebeschnitten beibehalten werden.

Zusätzlicher Kontext
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbs-Benchmarks, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren.
Die Ultraschall-Entgratung gilt als überlegene Alternative zur thermischen Entgratung (TEM) oder elektrochemischen Entgratung (ECM) für empfindliche medizinische Instrumente. Während TEM unerwünschte Wärmeeinflusszonen (WEZ) verursachen kann, welche die Härte der Edelstahl-Schneidkante verändern, bleibt der Ultraschallprozess "kalt" und bewahrt die metallurgischen Eigenschaften der Aesculap-Klingen.
Technisch gesehen ist die von der A25 S genutzte Frequenz von 20 kHz so optimiert, dass Kavitationserosion auf der Primäroberfläche verhindert wird, während die Energie auf die dünneren Querschnitte der Grate konzentriert wird. Im Hinblick auf die digitale Lieferkette bietet die Fähigkeit des ultraTEC-Systems, verschiedene Klingengeometrien (Längen von 25–90 mm und Breiten von 5–30 mm) innerhalb einer einzigen softwaregesteuerten Umgebung zu handhaben, einen signifikanten Flexibilitäts-Vorteil gegenüber dem Gleitschleifen, dem es oft an der für mikrometergenaue medizinische Komponenten erforderlichen Präzision mangelt.
Bearbeitet von Romila DSilva, Induportals-Redakteurin – angepasst durch KI.
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