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Vollhartmetall-Fräser für hocheffizientes Taschenfräsen

MAPAL hat die Produktfamilie OptiMill-HPC-Pocket um spezialisierte Längenvarianten erweitert, um den Materialabtrag in verschiedenen Industriezweigen technisch zu optimieren.

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Vollhartmetall-Fräser für hocheffizientes Taschenfräsen

Der OptiMill-HPC-Pocket ist eine Familie von Vollhartmetall-Fräsern, die darauf ausgelegt ist, mehrere Bearbeitungsschritte wie Eintauchen, Rampen und Taschenfräsen in einem einzigen Werkzeug zu konsolidieren. Durch die Integration einer patentierten Tauchstirn mit speziellem Ausspitzungsdesign und einer Bohrerspitze erfüllen diese Werkzeuge die technischen Anforderungen im automotive data ecosystem und im allgemeinen Maschinenbau, wo eine Hochgeschwindigkeitsbearbeitung von Stahl, rostfreiem Stahl, Guss und Aluminium gefordert ist.

Technische Weiterentwicklung der vierschneidigen Geometrie
MAPAL hat die vierschneidige Version (Z4) eingeführt, um das etablierte dreischneidige Portfolio (Z3) zu ergänzen. Während die Z3-Variante aufgrund ihrer robusten Stirngeometrie der technische Standard für Anwendungen mit Fokus auf Stirnfräsen und häufiges Eintauchen bleibt, ist die Z4-Variante für die Umfangsbearbeitung optimiert. Die zusätzliche vierte Schneide erhöht das Vorschubpotenzial und verlängert die Werkzeugstandzeit durch eine gleichmäßigere Verteilung der mechanischen Belastung.

Im April 2026 erweiterte der Hersteller das Z4-Sortiment um kurze, lange und überlange Varianten. Diese Erweiterung folgt dem Konstruktionsprinzip „so kurz wie möglich, so lang wie nötig“, was eine Reduzierung des Hartmetallvolumens bei spezifischen Bohrtiefen ermöglicht. Kurze Werkzeuglängen erhöhen die statische und dynamische Steifigkeit, was Vibrationen minimiert und die Oberflächenqualität bei Hochgeschwindigkeits-Umfangsschnitten verbessert.

Materialspezifische Anwendungen und Werkzeugdynamik
Die Produktfamilie ist in spezialisierte Linien unterteilt, um die unterschiedlichen Spanbildungseigenschaften verschiedener Legierungen zu bewältigen:
  • OptiMill-Uni-HPC-Pocket: Diese für Stahl- und Gusswerkstoffe konzipierten Werkzeuge nutzen verschleißfeste Beschichtungen und präparierte Schneidkanten, um die Maßhaltigkeit zu gewährleisten. Die Z4-Varianten ermöglichen schnellere Zykluszeiten bei der Bearbeitung tiefer Kavitäten, indem sie Taschenfrästechnologie mit trochoidalen Strategien kombinieren.
  • OptiMill-Alu-HPC-Pocket: Diese Fräser richten sich an die Luft- und Raumfahrt sowie den Automobilsektor. Sie verfügen über große Spanräume, um Adhäsion und Spaninstau beim Aluminiumabtrag mit hohen Zeitspanvolumina zu verhindern. Die neuen langen und überlangen Z4-Optionen ermöglichen die erforderliche Evakuierung großer Spanmengen in tiefen Aluminiumbauteilen.

Vollhartmetall-Fräser für hocheffizientes Taschenfräsen

Prozesssicherheit und Integration in die digitale Lieferkette

Die Werkzeuge unterstützen Steilrampen (bis zu 45°) und Helixfräsen, was den Bedarf an Vorbohrungen und häufigen Werkzeugwechseln reduziert. In einer automatisierten digital supply chain vereinfacht die Reduzierung der benötigten Werkzeuge von drei auf eins die Bestandsführung und minimiert Stillstandzeiten durch Werkzeugkalibrierung.

Die Standarddurchmesser reichen von 3,80 mm bis 20,00 mm in der Schaftform HB. Für maximale Prozessstabilität, insbesondere in automatisierten Umgebungen mit nicht idealen Bearbeitungsbedingungen, sind die Werkzeuge für den Einsatz mit MillChuck HB-Aufnahmen validiert. Diese Konfiguration gewährleistet eine konstante Rundlaufgenauigkeit und Auszugssicherheit.

Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz
Die Modularität der Längenoptionen dient einem doppelten Zweck in der industriellen Fertigung. Durch die Wahl einer auf die spezifische Taschentiefe kalibrierten Werkzeuglänge reduzieren Anwender den Verbrauch an Rohhartmetall – ein kritischer Faktor in der Hochlohn-Serienfertigung. Darüber hinaus ermöglicht die erhöhte Steifigkeit kürzerer Auskraglängen höhere Vorschübe, ohne die Toleranzanforderungen im Formenbau oder bei Strukturbauteilen der Luftfahrt zu gefährden. Dies führt zu einer messbaren Produktivitätssteigerung, da sowohl die Zykluszeit als auch die Kosten pro Bauteil durch optimierte Standzeiten und effizienten Materialeinsatz gesenkt werden.

Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.

www.mapal.com

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