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DMG MORI integriert KI entlang der CNC-Dreh-Fräs-Prozesskette

Digitale Workflows, KI-gestützte Bearbeitung und Energieanalytik verbessern Effizienz, Qualität und Transparenz in der komplexen CNC-Fertigung auf der Hannover Messe 2026.

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DMG MORI integriert KI entlang der CNC-Dreh-Fräs-Prozesskette

Die Zerspanung, die Luft- und Raumfahrtfertigung sowie der Präzisionsmaschinenbau setzen zunehmend auf KI-gestützte Workflows, um der wachsenden Prozesskomplexität und den steigenden Effizienzanforderungen gerecht zu werden. In diesem Kontext präsentiert DMG MORI AG auf der Hannover Messe 2026 (Hannover, Deutschland, 20.–24. April 2026) eine integrierte, KI-gestützte CNC-Prozesskette und zeigt, wie künstliche Intelligenz Dreh-Fräs-Operationen von der digitalen Arbeitsvorbereitung bis zur Energieanalyse verbessern kann.

Im Mittelpunkt der Präsentation steht die vollständige Bearbeitung eines hinteren Kiel-Lagers aus Titan, einer hochbelastbaren Strukturkomponente für anspruchsvolle Anwendungen wie Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Energiesysteme. Das Beispiel verdeutlicht die Herausforderungen bei der Bearbeitung von Titan, darunter hohe Festigkeit, thermische Belastung und komplexe Geometrien, die mehrere Bearbeitungsschritte in einer einzigen Aufspannung erfordern.

KI-gestützte digitale Arbeitsvorbereitung
Die Prozesskette beginnt mit KI-gestützten CAM-Systemen, die die Bauteilgeometrie analysieren und optimierte Bearbeitungsstrategien generieren. Virtuelle Simulationen validieren Werkzeugbahnen anhand maschinenspezifischer Modelle und reduzieren Iterationszyklen zwischen Programmierung, Simulation und Ausführung.

Dies ermöglicht:
  • Schnellere Prozessplanung: Automatisierte Vorschläge für Bearbeitungsstrategien
  • Kollisionsfreie Werkzeugbahnen: Verifiziert durch integrierte Simulation
  • Reduzierte Einrichtungsiterationen: Robustere Prozesse von Anfang an
Intelligentes Werkzeugmanagement und Überwachung
Effiziente Dreh-Fräs-Operationen basieren auf präziser Werkzeugauswahl und Zustandsüberwachung. KI-gestützte Werkzeugsuchfunktionen innerhalb der CAM-Umgebung helfen bei der Identifikation geeigneter Werkzeuge und Halter, während maschinennahe Systeme Echtzeittransparenz über den Werkzeugstatus liefern.

Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
  • Berührungslose Werkzeugmessung: Automatische Offset-Generierung im Arbeitsraum
  • Verschleiß- und Schadensdetektion: Früherkennung von Werkzeugdegradation
  • 3D-Werkzeugmodellierung: Verbesserte Transparenz bei komplexen Aufspannungen
  • Lebenszyklusüberwachung: Nachverfolgung von Werkzeugnutzung und Leistungsdaten
Diese Funktionen reduzieren die Rüstzeit und erhöhen die Prozessstabilität.

KI-gestützte Bearbeitung und Prozesssteuerung
Während der Bearbeitung werden Prozesssignale wie Spindellast, Vibration und Vorschub kontinuierlich überwacht und analysiert. KI-gestützte Systeme erkennen Abweichungen und reagieren proaktiv.

Beispiele für integrierte Funktionen sind:
  • Machine Protection Control (MPC): Erkennt frühzeitig anormale Zustände, um Schäden zu vermeiden
  • AI Chip Removal: Erkennt und entfernt Späneansammlungen automatisch, um Unterbrechungen zu vermeiden
  • Echtzeit-Datenauswertung: Unterstützt stabile und wiederholbare Bearbeitungsprozesse
Dieser Ansatz erhöht die Zuverlässigkeit, insbesondere bei komplexen Mehrachsoperationen mit hochwertigen Materialien.

Integrierte Qualitätssicherung während der Bearbeitung
In-Prozess-Messtechnik ist direkt in den Bearbeitungsworkflow integriert. Messungen von Geometrien und Funktionsflächen erfolgen während der Produktion und ermöglichen sofortige Korrekturen.

Dies ist besonders wichtig bei Materialien wie Titan, bei denen thermische Effekte und mechanische Spannungen zu Maßabweichungen führen können. Durch die Integration der Qualitätssicherung in den Prozess können Hersteller:
  • Abweichungen frühzeitig erkennen
  • Bearbeitungsparameter in Echtzeit anpassen
  • Nachbearbeitungs- und Prüfschritte reduzieren
Energieüberwachung und Ressourcenoptimierung
Neben Produktivität und Qualität liegt ein weiterer Fokus auf Energieeffizienz. CELOS X Anwendungen überwachen Energieverbrauch, Kosten und CO₂-Emissionen über die gesamte Bearbeitung hinweg.

Zu den Funktionen gehören:
  • Echtzeit-Energieverfolgung: Transparenz über den Verbrauch pro Bearbeitungsschritt
  • Energieoptimierung: Automatische Standby- und Aufwärmfunktionen
  • Leckageerkennung: Identifikation von Ineffizienzen wie Druckluftverlusten
Diese Werkzeuge unterstützen eine nachhaltigere Fertigung durch die Reduzierung nicht-produktiver Energieverbräuche.

Auf dem Weg zu einer vollständig integrierten digitalen Prozesskette
Die Dreh-Fräs-Präsentation zeigt, wie Daten aus Planung, Bearbeitung, Qualitätssicherung und Energieüberwachung kombiniert werden können, um eine umfassende digitale Abbildung von Fertigungsprozessen zu schaffen. Dies entspricht der Machining Transformation (MX)-Strategie von DMG MORI, die die integrierte Datennutzung und Automatisierung über den gesamten Produktionslebenszyklus hinweg betont.

Durch die Integration von KI entlang der CNC-Prozesskette adressiert die Lösung zentrale Herausforderungen der modernen Fertigung, darunter steigende Bauteilkomplexität, engere Lieferzeiten sowie der Bedarf an höherer Transparenz und Effizienz.

Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals Editor — Adaptiert von KI.

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