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Additive Fertigung und CAD-CAM-Integration
OPEN MIND präsentiert auf der Formnext 2026 smarte CAD/CAM-Technologien zur Optimierung hybrider Fertigungsprozesse in Frankfurt.
www.openmind-tech.com

OPEN MIND zeigte vom 17. bis 20. November 2026 an Stand A18 in Halle 12.0 der Formnext in Frankfurt, wie das CAD/CAM-System hyperMILL die additive Herstellung und subtraktive Nachbearbeitung von Werkstücken unterstützt. Intelligente und durchgängige Prozesse erstrecken sich dabei über hybride Maschinen hinaus, wobei die Funktion BEST FIT spezifische Fehlerquellen beim Maschinenwechsel ausschaltet.
Kerntechnologie und Systemarchitektur
Die Ausstellung konzentrierte sich auf hyperMILL ADDITIVE Manufacturing zur komfortablen Programmierung von NC-Codes für den Metallauftrag mittels Direct-Energy-Deposition-Verfahren (DED) und Wire Arc Additive Manufacturing (WAAM). Diese hochkomplexen 5-Achs-Simultanbearbeitungen erfordern einen gleichmäßigen Materialfluss, der sich deutlich von konventionellen Zerspanungswegen unterscheidet. Zur Kollisionsvermeidung basiert hyperMILL VIRTUAL Machining auf dem realen NC-Code sowie dem digitalen Zwilling der Maschine. Das vollständig in hyperMILL integrierte ADDITIVE-Manufacturing-Modul ermöglicht eine durchgängige Softwarelösung für die effiziente Hybridbearbeitung auf einer einzigen Anlage.
Bereitstellung oder Implementierung
Die Implementierung erfolgt durch nahtlose Prozessketten, die von der CAD-Konstruktion über die CAM-Programmierung der additiven und zerspanenden Bearbeitung bis hin zur NC-Code-basierten Simulation reichen. Durch hyperMILL CONNECTED Machining werden CAD/CAM-Software und Maschinensysteme direkt vernetzt. Bei größeren Stückzahlen, bei denen eine mehrstufige Prozesskette wirtschaftlicher ist als reine Hybridmaschinen, löst BEST FIT die Herausforderung der Ausrichtung von 3D-gedruckten Rohlingen. Anstatt Bauteile manuell zu positionieren, passt BEST FIT den NC-Code an die real erfasste Position des Werkstücks im Maschinenraum an, welche per Messung und Simulation als digitaler Zwilling importiert wird.
Industrielle Anwendungen
Die vorgestellten Funktionen richten sich an anspruchsvolle Branchen wie den Formenbau mit konturnahen Kühlkanälen, die Medizintechnik für individuelle Versorgungen, die Aerospace-Industrie für bionische Leichtbaustrukturen sowie innovative Materialkombinationen. Wie David Bourdages, Produktmanager Additive Manufacturing bei der OPEN MIND Technologies AG, erläutert: „Je stärker sich additive Verfahren etablieren, desto wichtiger wird es, robuste, durchgängig vernetzte Produktionsprozesse zu schaffen. Das ist primär eine Softwarefrage und hyperMILL ist hierfür perfekt geeignet.“
Operative Auswirkungen und Leistungskennzahlen
Der Einsatz durchgängiger Softwarelösungen eliminiert manuelle Ausrichtungsfehler und reduziert die Rüstzeiten bei der Nachbearbeitung von additiv gefertigten Rohlingen, die nah am Endmaß gefertigt werden. Die NC-Code-basierte Simulation auf Basis des digitalen Zwillings minimiert das Kollisionsrisiko und erhöht die Prozessstabilität bei komplexen 5-Achs-Simultanbearbeitungen. Durch die nahtlose Vernetzung von CAD, CAM und Maschinentechnik optimieren Unternehmen ihre Fertigungseffizienz in der hybriden und additiven Metallbearbeitung.
Aredigiert von Maria Brueva, Redakteurin bei Induportals – adaptiert durch KI.
www.openmind-tech.com
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