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HERMLE auf der AMB 2026
Vom 15. bis 19. September arbeiten die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG und die Siemens AG in Stuttgart zusammen, um die digitale Infrastruktur und das Präzisionsfräsen für komplexe Industriekomponenten zu optimieren.
www.hermle.de

Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG und die Siemens AG haben fortschrittliche Steuerungsarchitekturen und Roboter-Handlingsysteme in 5-Achs-Bearbeitungszentren integriert. Die technische Lösung adressiert die Nachfrage nach erhöhter Prozessstabilität, höherer Präzision und kontinuierlicher Automatisierung in der modernen industriellen Fertigung.
Systemintegration und industrielle Herausforderungen
Komplexe Bearbeitungsprozesse, wie sie in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Präzisionstechnik vorkommen, erfordern eine präzise Synchronisation von mehrachsigen Werkzeugmaschinen mit automatisierten Materialhandlingsystemen. Dies erfordert einen Hochgeschwindigkeits-Datenaustausch zwischen der numerischen Steuerung der Maschine und externen Automatisierungseinheiten, um Latenzen zu vermeiden, Zykluszeiten zu minimieren und Werkstücktoleranzen einzuhalten.
Hermle und Siemens haben ihre Entwicklungskompetenzen gebündelt, um diese Integrationsherausforderungen zu lösen. Hermle liefert die mechanische Architektur und die spezialisierten Robotersysteme, während Siemens die für die mehrachsige Hochleistungssynchronisation erforderliche Hardware- und Software-Steuerungsebene bereitstellt.
Technische Konfiguration und Steuerungsarchitektur
Die Umsetzung umfasst das 5-Achs-Fräs-Dreh-Bearbeitungszentrum Hermle C 22 MT GEN2, das mit der Steuerung Siemens Sinumerik One ausgestattet wurde. Diese Steuerungsarchitektur dient als digital native Plattform, die eine tiefe Integration von Digital-Twin-Simulationen, optimierter Bahnplanung und Echtzeitüberwachung komplexer Fräs- und Drehoperationen ermöglicht.
Für das automatisierte Materialhandling kommen die Hermle-Robotersysteme RS 05-2 und RS 1 GEN2 zum Einsatz. Das System RS 05-2 handhabt Werkstücke mit einem Gewicht von bis zu 10 kg und nutzt konfigurierbare Speichermodule, um die Pufferung und Bereitstellung der Teile zu optimieren. Das modernisierte System RS 1 GEN2 koordiniert das Werkstück- und Werkzeughandling und kommuniziert direkt mit der Hauptmaschinensteuerung, um einen sicheren, kontinuierlichen Betrieb ohne manuellen Eingriff zu gewährleisten.
Industrielle Anwendung und Einsatz
Die kombinierten Lösungen für die industrielle Automatisierung sind für anspruchsvolle Produktionsumgebungen konzipiert, die eine hohe Autonomie erfordern, wie etwa die Fertigung von Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt. Durch den Einsatz der Siemens Sinumerik One auf der C 22 MT GEN2 können Anwender verschiedene Bearbeitungstechnologien – einschließlich simultanem Fräsen und schwerem Drehen – in einer einzigen Aufspannung ausführen.
Die integrierte Lösung wurde auf der Fachmesse AMB vom 15. September bis 19. September 2026 in Stuttgart, Deutschland, demonstriert. Der Einsatz zeigte, wie die Kombination aus generativen Maschinendesigns, modularer Robotik und fortschrittlicher Steuerungsinfrastruktur die Gesamtanlageneffektivität steigert, Rüstzeiten verkürzt und eine reproduzierbare Fertigungsgenauigkeit bei komplexen Werkstücken gewährleistet.
Herausgegeben von Evgeny Churilov, Induportals Media - Angepasst von AI.
www.hermle.de
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