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04
'26
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Validierte Nachbearbeitung für additive Fertigungsworkflows
Stratasys etabliert ein Partnerschaftsprogramm für integrierte Nachbearbeitungslösungen, um industrielle additive Fertigungsprozesse mit geprüften Technologien von Drittanbietern effizienter zu gestalten.
www.stratasys.com

Additive Fertigung in Industrie, Prototyping und Serienproduktion erfordert zunehmend durchgängige Prozessketten, bei denen die Nachbearbeitung einen wesentlichen Einfluss auf Qualität, Durchsatz und Kosten hat. Ein neu eingeführtes Partnerschaftsprogramm zielt darauf ab, diesen bislang oft fragmentierten Prozessschritt systematisch in industrielle Workflows zu integrieren.
Das Programm wurde von Stratasys ins Leben gerufen, um Kunden den Zugang zu validierten Nachbearbeitungslösungen zu erleichtern. Es adressiert eine zentrale Herausforderung der additiven Fertigung: Nachbearbeitungsschritte wie Reinigen, Glätten, Aushärten oder Oberflächenfinish werden häufig manuell durchgeführt, sind zeitintensiv und schwer zu skalieren. Zudem müssen Anwender bislang verschiedene Anbieter separat evaluieren und beschaffen, ohne eine formale Systemvalidierung über den gesamten Workflow hinweg.
Validierung statt Einzellösungen
Im Rahmen des Post Processing Partnership Program werden Nachbearbeitungssysteme externer Anbieter technisch geprüft und für die Zusammenarbeit mit bestehenden Druck-, Material- und Softwareplattformen freigegeben. Kunden können diese Lösungen gemeinsam mit additiven Fertigungssystemen über zentrale Vertriebskanäle beziehen, was Beschaffungsprozesse vereinfacht und Integrationsrisiken reduziert.
Der erste bestätigte Partner des Programms ist PostProcess Technologies, ein Anbieter automatisierter Nachbearbeitungssysteme für die additive Fertigung. Die Partnerschaft formalisiert eine bereits bestehende Nutzung dieser Systeme in Kundenumgebungen und überführt sie in ein strukturiertes, validiertes Angebotsmodell.
Technischer Mehrwert für industrielle Anwendungen
Die Nachbearbeitungslösungen von PostProcess Technologies sind für mehrere additive Fertigungstechnologien ausgelegt und unterstützen sowohl Prototyping- als auch Produktionsanwendungen. Automatisierte Prozesse zielen darauf ab, reproduzierbare Oberflächenqualität, konstanten Durchsatz und erhöhte Bedienersicherheit zu gewährleisten. Diese Eigenschaften sind insbesondere relevant für Anwendungen, bei denen steigende Bauteilkomplexität und wachsende Stückzahlen manuelle Verfahren an ihre Grenzen bringen.
Branchen wie Automobilindustrie, Luft- und Raumfahrt, Dentaltechnik und Konsumgüterfertigung profitieren besonders von standardisierten Nachbearbeitungsprozessen, da dieser Prozessschritt einen signifikanten Anteil an der Gesamtfertigungszeit und den Kosten additiver Verfahren ausmachen kann.
Integration in bestehende Produktionsumgebungen
Im Rahmen der kommerziellen Vereinbarung werden validierte Nachbearbeitungssysteme über die globalen Vertriebskanäle von Stratasys angeboten und können zusammen mit additiven Fertigungssystemen in einer Bestellung bezogen werden. Installation, Service und laufender Support erfolgen durch PostProcess Technologies. Diese Aufgabenteilung stellt sicher, dass die Systeme technisch aufeinander abgestimmt sind und gleichzeitig der operative Aufwand für Anwender reduziert wird.
Das Partnerschaftsprogramm ist darauf ausgelegt, die Nachbearbeitung als festen, planbaren Bestandteil industrieller additiver Fertigungsworkflows zu etablieren. Durch die Kombination aus Validierung, zentraler Beschaffung und klarer Serviceverantwortung wird ein bislang isolierter Prozessschritt stärker in produktionsreife Gesamtlösungen integriert.
Das Post Processing Partnership Program sowie die ersten validierten Nachbearbeitungslösungen sind bereits verfügbar.
www.stratasys.com
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