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MAPAL erfüllt Kundenanforderungen im Werkzeug- und Formenbau

Ein Erfolgsgeheimnis der Zerspanungstechnik Mangner sind gezielte Investitionen in die Optimierung des Unternehmens. Mit einem großen Werkzeugpaket von MAPAL konnte die Effizienz im Bereich Bohren gesteigert werden.

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MAPAL erfüllt Kundenanforderungen im Werkzeug- und Formenbau

Mangner, ein schnell wachsender deutscher Lohnfertiger für Werkzeug- und Formenbau, automobilnahe Gussbauteile und allgemeinen Maschinenbau, wollte seine Zerspanungsprozesse stärker standardisieren. Mit 15 Hermle-Bearbeitungszentren, die ein breites Teilespektrum – von Kleinteilen bis zu Bauteilen von 1 x 1 m – abdecken, suchte das Unternehmen nach Möglichkeiten, Rüstzeiten zu reduzieren, Mitarbeiter flexibler einzusetzen und härtere Werkstoffe wie 1.2343 stabil nach dem Härten zu bearbeiten. Das bisherige Bohrsystem sorgte für unnötige Stillstände, beschädigte Halter bei Werkzeugbrüchen und schränkte die Bearbeitung nach dem Härten ein.

Lösungsweg: Drehmomentstarke, hochstabile Bearbeitung mit MAPAL TTD
Produktionsleiter Dominik Geßner führte MAPALs TTD-Wechselkopfbohrer mit TTS-Schnittstelle ein. Das System basiert auf einer radial angeordneten Hirth-Verzahnung mit 12 oder 18 Zähnen, die eine außergewöhnlich stabile Drehmomentübertragung und hohe Rundlaufgenauigkeit ermöglicht – zentrale Vorteile gegenüber herkömmlichen Wechselkopfsystemen.

Der Bohrkopf lässt sich dank seitlicher Gewindestiftbefestigung direkt in der Maschine wechseln. Eine integrierte Positionierhilfe stellt sofort die korrekte Ausrichtung von Spanflöten und Kühlmittelkanälen sicher. Dadurch entfiel ein zusätzlicher Spannvorgang, und Mangner konnte Bohrungen nun zuverlässig im gehärteten Zustand durchführen. Die Standzeiten stiegen deutlich, und selbst bei Kopfbrüchen blieb der Halter unbeschädigt – ein klarer wirtschaftlicher Vorteil.

Mehrwert: Präzision, Kostenkontrolle und nachhaltige Werkzeugnutzung
Mit dem neuen Bohrkonzept konnte Mangner die Bearbeitung vom Vorhärten auf das Nachhärten verlagern, einen kompletten Rüstschritt eliminieren und die Bearbeitungszeit verkürzen. Die Wechselköpfe, deren Leistungsniveau nahezu dem von Vollhartmetallbohrern entspricht, lassen sich bis zu dreimal nachschleifen – was die durchschnittlichen Werkzeugkosten reduziert und den Materialverbrauch senkt.

Das MAPAL-Programm (Ø12–45 mm; 3xD–12xD) deckt Mangners gesamte Bandbreite ab und bietet spezielle Geometrien wie 180°-Spitzen zum Senken oder ballige Varianten für Radien. Diese Flexibilität ermöglicht die effiziente Fertigung kleiner Losgrößen – meist zwischen 1 und 10 Teilen – in unterschiedlichen Stählen, hitzebeständigen Werkstoffen und Aluminium. Im Vergleich zu Vollhartmetallbohrern erreicht Mangner dieselbe Präzision bei deutlich geringeren Werkzeugkosten pro Durchmesserbereich.


MAPAL erfüllt Kundenanforderungen im Werkzeug- und Formenbau

Differenzierung gegenüber Wettbewerbern

Das zuvor eingesetzte Bohrsystem verursachte häufig Halterschäden, war für die Hartbearbeitung kaum geeignet und bot nur begrenzte Geometrievarianten. MAPALs TTD-System setzt sich deutlich ab durch:
  • Formschlüssige Drehmomentübertragung über Hirth-Verzahnung
  • Kopfwechsel in der Maschine mit hoher Positionier- und Wechselgenauigkeit
  • Lange Standzeit und nachhaltiges Nachschleifen
  • Große Geometrievielfalt für unterschiedliche Bearbeitungsstrategien
Diese Vorteile führten zu klaren Verbesserungen bei Produktivität, Flexibilität und Kostenstruktur – Gründe, warum Mangner die Zusammenarbeit mit MAPAL nun auf Reibahlen, Fräswerkzeuge und perspektivisch Hochvorschubbearbeitung ausweiten möchte.

www.mapal.com

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