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Automatisierte Blechbearbeitung für den individuellen Sondergehäusebau
Die Schimscha GmbH integriert hochmoderne Fertigungstechnologien von TRUMPF, um individuelle Schaltschränke und Maschinengestelle wirtschaftlich in Deutschland zu produzieren.
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Die Schimscha GmbH fertigt im baden-württembergischen Ravenstein individuelle Schaltschränke, Leergehäuse, Pulte und Maschinengestelle. Das Unternehmen beliefert Branchen wie die Lebensmittel- und Pharmaindustrie, die erneuerbaren Energien sowie die Automatisierungstechnik mit maßgeschneiderten Sonderlösungen aus Edelstahl, Stahlblech und Aluminium. Da im Sondergehäusebau häufig wechselnde Aufträge und spezifische Kundenanforderungen die Regel sind, stand der Hersteller vor der Herausforderung, die Durchlaufzeiten zu reduzieren und gleichzeitig die Produktivität zu steigern. Zudem erfordert die Produktion im Hochlohnland Deutschland effiziente und planbare Prozesse, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben und wirtschaftliche Schwankungen auszugleichen.
Implementierung automatisierter Stanz- und Biegetechnologien
Um diese betrieblichen Ziele zu erreichen, investierte das Unternehmen in einen umfassenden Maschinenpark von TRUMPF. Die technische Lösung umfasst hochmoderne Stanz-Laser-Maschinen, mit denen Arbeitsschritte wie Umformen, Gewindeschneiden, Stanzen und Lasern gebündelt werden. Ergänzt wird die Fertigung durch eine automatisierte Biegezelle, eine Laserschweißanlage sowie mehrere Biegemaschinen, die mit einem automatischen Werkzeugwechsler ausgestattet sind. Dieses Werkzeugwechselsystem wurde im Rahmen einer Entwicklungspartnerschaft gemeinsam optimiert, um die Rüstzeiten beim Biegen signifikant zu senken. Die Kombination aus integrierter Maschinentechnik und automatisierten Abläufen ermöglicht es dem Hersteller, sowohl größere Stückzahlen als auch individuelle Lösungen bis hin zur Losgröße eins effizient abzubilden.

Steigerung der Prozessstabilität und Wettbewerbsfähigkeit
Durch den Einsatz der automatisierten Fertigungstechnologien konnte die Schimscha GmbH ihre Durchlaufzeiten deutlich reduzieren und die Gesamtproduktivität erhöhen. Das Bündeln mehrerer Bearbeitungsschritte auf den Anlagen minimiert den manuellen Aufwand und macht die Produktionsabläufe messbar stabiler sowie planbarer. Katrin Schimscha, Mitglied der Geschäftsführung, ordnet die technologische Entwicklung ein: „Ohne automatisierte Prozesse durch Abkant- oder Schweißroboter wäre eine wirtschaftliche Produktion im Hochlohnland Deutschland in vielen Bereichen kaum noch möglich.“ Der strategische Zweiklang aus robotergestützter Automatisierung für Serienfertigungen und manueller Bearbeitung für hochindividuelle Sonderlösungen sichert dem Betrieb die notwendige Flexibilität, um komplexe Kundenanforderungen wirtschaftlich umzusetzen.
Bearbeitet von Maria Brueva, Redakteurin bei Induportals – angepasst durch KI.
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