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Renishaw präsentiert die erste Ultraschall-Wanddickenmesssonde für die Messung direkt auf Werkzeugmaschinen
Die neue RUP60-Sonde ermöglicht eine automatisierte, hochpräzise Wanddickenmessung direkt auf der Maschine, reduziert manuelle Messungen, steigert die Produktivität und vereinfacht die Qualitätsprüfung.
www.renishaw.com

Der weltweit tätige Engineering- und Technologiekonzern Renishaw bringt mit der RUP60 eine fortschrittliche Ultraschall-Wanddickenmesssonde für die metallverarbeitende Industrie und den Schwermaschinenbau auf den Markt. Die Hardware ermöglicht eine automatisierte, einseitige Wanddickenprüfung direkt auf der Werkzeugmaschine und macht den Transport großer Werkstücke zu speziellen Messstationen überflüssig.
Wegfall manueller Messungen in der Metallbearbeitung
Herkömmliche Verfahren zur Messung großer Metallwerkstücke benötigen viel Platz in der Fertigung und sind anfällig für Bedienfehler, beispielsweise durch unzureichende Ankopplung oder eine fehlerhafte Positionierung. Die neue Technologie beseitigt diese Einschränkungen durch eine automatisierte Messlösung direkt auf der Werkzeugmaschine für Materialdicken von 0,7 bis 30 Millimetern mit nur einem Messtaster. Die Hardware wird auf der IMTS 2026 in Chicago vom 14. bis 19. September 2026 sowie auf der AMB 2026 in Stuttgart vom 15. bis 19. September 2026 vorgestellt. Da das Werkstück während der Messung auf der Maschine verbleibt, werden die Abläufe innerhalb der digitalen Lieferkette optimiert und die Anzahl der Produktionsschritte reduziert.
Ultraschall-Datenverarbeitung und Funkübertragung
Das System gewährleistet präzise Messungen, die für adaptive Bearbeitungszyklen – häufig als „Cut-Measure-Cut“-Prozesse bezeichnet – erforderlich sind. Die Sonde erfasst Wanddickenmessungen innerhalb von zwei Sekunden pro Messpunkt und erreicht dabei eine Genauigkeit von besser als 10 Mikrometern sowie eine Wiederholgenauigkeit von 2 Mikrometern. Sie arbeitet zuverlässig in anspruchsvollen Fertigungsumgebungen – sowohl mit als auch ohne Koppelmittel. Die Kommunikation mit der Maschinensteuerung erfolgt über den Funkempfänger RMM-QE unter Verwendung des bewährten QE-Funkprotokolls. Darüber hinaus verarbeitet eine Universal Sensor Interface (USI) die umfangreichen Datenmengen, die durch das zerstörungsfreie Ultraschallmessverfahren entstehen. Heather Ormston, Lead Product Marketing Engineer der Machine Tool Products Division von Renishaw, erklärt, dass die Anpassung der Ultraschall-Wanddickenmessung an die Bearbeitungsumgebung Messungen während des Bearbeitungsprozesses sowie eine kontinuierliche Überwachung der Messdaten ermöglicht.
Integration in bestehende Software-Ökosysteme der Fertigung
Zur Unterstützung konsistenter Messabläufe lässt sich die Sonde in etablierte Makroprogrammierungsumgebungen wie Inspection Plus integrieren. Darüber hinaus unterstützt sie die automatische Generierung von Messzyklen über die Software Set and Inspect, sodass Anwender Punktmessungen und Kalibrierroutinen programmieren können. Die Kalibrierung kann entweder an einem separaten Referenzkörper aus demselben Material oder direkt am Werkstück erfolgen, sofern dessen Materialdicke an einer definierten Stelle bekannt ist. Die Kompatibilität mit übergeordneten Datenmanagementplattformen wie Renishaw Central ermöglicht die Einbindung der Messdaten in ein umfassendes automatisiertes Fertigungsdaten-Ökosystem und unterstützt so eine durchgängige Prozessrückverfolgbarkeit.
Zusätzlicher Kontext:
Dieser Abschnitt enthält technische Spezifikationen und Wettbewerbsvergleiche, die in der ursprünglichen Produktankündigung nicht enthalten waren
Im Bereich der industriellen Messtechnik werden Ultraschall-Wanddickenmessungen häufig mit tragbaren Messgeräten oder dedizierten Offline-Koordinatenmessmaschinen durchgeführt, wie sie unter anderem von Wettbewerbern wie Evident und Hexagon angeboten werden. Die Integration der Ultraschallmesstechnik direkt in die Spindel der Werkzeugmaschine stellt einen bedeutenden Schritt hin zur prozessintegrierten Qualitätskontrolle dar. Vergleichbare Messsysteme auf der Maschine basieren in der Regel auf taktilen Messtastern, die lediglich Außenabmessungen erfassen können und für die Bestimmung der Wanddicke einen Zugang zu beiden Seiten des Werkstücks benötigen. Durch den Einsatz von Ultraschallwellen zur Ermittlung von Materialdicke und Materialstruktur von nur einer Seite aus bietet das neue System einen entscheidenden Vorteil bei der Prüfung von Hohlkörpern, komplexen Geometrien oder großformatigen Bauteilen, bei denen ein beidseitiger Zugang konstruktionsbedingt nicht möglich ist.
Bearbeitet von Natania Lyngdoh, Induportals-Redakteurin, mit Unterstützung von KI.
www.renishaw.com
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